Angebot erstellen

Angebot erstellenJedes Unternehmen und jeder Dienstleister, die überleben wollen, müssen ein Angebot erstellen. Denn nur so bekommen sie Aufträge und damit das nötige Geld um bestehen zu können. Das Angebot ist im günstigsten Fall so gut, dass Kunde sich direkt für das Unternehmen entscheidet. Das Angebot erstellen ohne sich ausreichend Gedanken zu machen ist kein demnach kein guter Weg. Viele Kunden vergleichen mehrere Angebote, um sich dann für das zu entscheiden, das ihnen am meisten zusagt. Es ist natürlich sehr hilfreich dies beim Angebot erstellen zu berücksichtigen und sich von den Mitbewerbern abzugrenzen.

Wie das Angebot erstellen?

Ein Angebot erstellen bedeutet im ersten Schritt, zu wissen was der Kunde möchte. Ein ausführliches Kundengespräch bildet die Basis. Hier kann der Kunde seine Wünsche mitteilen, auf die es ihm ankommt. Die nötigen Informationen lassen sich oft durch konkrete Fragen an den Kunden ermitteln. Möchte man dem Kunden ein schriftliches Angebot erstellen, ohne einen direkten Kontakt zu ihm zu haben, kann man ihn eventuell überzeugen, wenn man sein Angebot gut durchdenkt und vorbereitet. Wenn man das Angebot erstellen möchte, sollte man den konkreten Ansprechpartner kennen. Ist es der Projektleiter, Geschäftsführer oder vielleicht der Produktionsleiter? Es ist immer leichter über einen konkreten Ansprechpartner sein Angebot abzugeben als allgemein an eine Firma gerichtet.

Die speziellen Anforderungen die der Kunde hat, sollten beim Angebot erstellen mit einfließen. Werden sie aufgefasst und noch einmal dargestellt, vermittelt man dem Kunden direkt das Gefühl seine Wünsche wahrzunehmen und die Anforderungen alle zu verstehen. So kann man ihm direkt vermitteln, dass er in guten Händen ist. Beim Angebot erstellen ist es wichtig, die Leistungen detailliert aufzuführen mit dem jeweiligen Preis und eventuellen Zusatzkosten wie beispielsweise der Anfahrt oder dem Transport. Letztendlich sollte dem Kunden ein Fixpreis vorliegen, der so kalkuliert ist, dass er genau weiß, was er am Ende zahlen muss, ohne versteckten oder zusätzlichen Kosten. Für den Dienstleister selbst heißt das natürlich, sein Angebot erstellen mit der eigenen, guten Kalkulation. Dabei dürfen die Konkurrenzpreise allerdings nicht außer Acht gelassen werden.[the_ad id=“452″]

Was ist noch wichtig?

Beim Angebot erstellen ist es wichtig, eine besonders günstige oder sogar kostenfreie Leistung anzubieten und attraktive Konditionen zur Zahlung. Schriftlich auf jeden Fall zu fixieren sind genaue Informationen, die Sonderkonditionen darstellen. Beispielsweise möchte man dem Kunden Skonto oder Ratenzahlung gewähren? Wie kann er bezahlen, per Vorkasse, Nachnahme oder Rechnung? In das Angebot gehören auf alle Fälle Angaben zum Liefertermin oder der Ausführung der Dienstleitung, das Produkt oder die Art der Arbeit, die Anzahl der Arbeitsstunden, eventuelle Nebenleistungen, der Preis und die Zahlungskonditionen.

Der Transport oder die Anfahrt sind Informationen, die viele Kunden gerne im Angebot stehen haben. Einige Tage nach dem Angebot erstellen sollte man sich beim Kunden telefonisch melden. Hat er das Angebot bekommen? Entspricht das Angebot so seinen Wünschen? Gibt es noch offene Fragen? Dem Kunden kann man damit das Gefühl vermitteln, dass er gut betreut wird. Das Angebot für einen persönlichen Besuch, um offene Fragen zu klären oder weiteres zu besprechen nehmen viele Kunden gerne an. Eventuell können Nachverhandlungen nötig sein, um dann im letzten Schritt auf Grundlage des Angebots einen Vertrag zu erstellen.

Angebotserstellung

AngebotserstellungDie Angebotserstellung umfasst genau genommen mehrere Schritte. Um wirklich ausgefeilte und maßgeschneiderte Angebote abgeben zu können, bei denen Kosten und Aufwände realistisch geschätzt werden, benötigt es mehr als nur das Angebot selbst. Wir zeigen in welchen Schritte die Angebotserstellung erfolgen kann und worauf jeweils zu achten ist. Außerdem bieten wir eine Musterangebot, mit dem Sie eigene Angebotsschreiben verfassen können.

 

Angebotserstellung: Erste Kundengespräche

Die Angebotserstellung wird meist nur ein Thema wenn von Kunden eine Anfrage vorliegt. Dabei gibt es zwei Szenarien. Bei der ersten Variante ist die Anfrage bereits eine ganz spezifische Anfrage für eine Dienstleistung, ein spezifisches Projekt oder Ware. Wenn der Kunde detaillierte Angaben macht, weiß er meist was er will und möchte dazu lediglich noch Preise einholen. Das ist zunächst einmal positiv. Man kann die gesamte Anfrage meist wunderbar unterteilen und in einzelne Features oder benötigte Angebotspositionen unterteilen. Die werden dann jeweils mit Preisen versehen, woraus sich dann die Gesamtsumme des Angebots errechnet. Man sollte jedoch auch bei sehr konkreten Anfragen immer hinterfragen, was der Kunde für Ziele erreichen möchte.

Nicht selten haben Kunden spezifische Vorstellungen, aber gleichzeitig nicht die beste Lösung für Ihr Vorhaben. So kann es zum Beispiel häufig passieren, dass Anforderungen vergessen wurden oder neue hinzu kommen. Da passiert es schnell, dass die ursprünglich geplanten Aufwände hinfällig werden. Noch schlimmer ist es, wenn die geänderten Rahmenbedingungen erst im laufenden Projekt bekannt werden und die bisher geleistete Arbeit in der Form nicht mehr brauchbar ist. Das führt schnell zu Verzögerungen und zu Mehrkosten. Die Frage wer diese zu tragen hat bietet oft Stoff für ausführliche Diskussionen.

 

Anforderungen für Angebote erarbeiten

In den meisten Fällen jedoch sind Projektanfragen und die Bitte um ein Angebot nicht bereits bis ins Detail ausgearbeitet. Das ist auch gut so, denn der Kunde wendet sich nahezu immer an den Fachmann und Experten da er Beratung wünscht. Er hat die grobe Vorstellung was er für eine Lösung braucht und vor allem, was er damit erreichen will. Die ganzen Details für die Angebotserstellung selbst müssen erst gemeinsam erarbeitet werden.[the_ad id=“452″]

Je nach Umfang der Anfrage lohnt es sich häufig einen Termin vor-Ort zu vereinbaren. Das ist eine sehr effektive Methode für die gemeinsame Anforderungsanalyse und schafft eine angenehme Gesprächsgrundlage. Wenn der Kunde technisch versiert ist sind natürlich auch Online Meetings eine Alternative, je nachdem um was für eine Art Projekt es überhaupt geht. Ansonsten führt auch ein erstes Telefonat schon näher zum Ziel. Wichtig ist, dass bei dem ersten Gespräch der Auftragnehmer versteht, welches Ziel erreicht werden soll. Was soll das Endergebnis leisten können? Das ist unheimlich wichtig, da man als Auftragnehmer nur so wirklich mitdenken kann und sich in den Kunden und seine Anforderungen hineinversetzen kann.

Hierbei müssen unbedingt Notizen gemacht werden. Je ausführlicher Sie die erstellen, desto besser wird später das Angebot. Mindestens sollten zu jeder Anforderung vom Kunden Stichpunkte notiert werden und die markanten Eckpunkte erfasst werden. Bei der Angebotserstellung ist es häufig auch sinnvoll optionale Angebotspositionen aufzuführen, welche der Kunde interessant finden könnte, jedoch nicht zwingend benötigt. Je mehr Ihre Notizen später hergeben, desto besser.

 

Angebot schriftlich verfassen

Im letzten Schritt vor dem Versand an den Kunden müssen Sie die Notizen dann aufarbeiten und einzelne Angebotspositionen finden. Die schriftliche Angebotserstellung selbst steht an. Doch was gehört nun in das Angebot eigentlich genau rein? Wie ergibt sich am Ende des Gesamtpreis? Wenn Sie zum Beispiel den Auftrag haben für den Kunden einen 10 Meter Zaun zu installieren ergeben sich daraus möglicherweise die Positionen für das Setzen der Pfeiler und Stützen inkl. Fundament, die Befestigung des Zauns, mögliches Streichen in einer bestimmten Farbe sowie die benötigten Materialen. Das wären in diesem Fall Farbe, der Zaun selbst, Schrauben, Pfeiler und die Stützen die im Beton eingelassen werden. Optionale Position wäre bspw. Endkappen, die an den Enden des Zauns zum Schutz vor Witterung angebracht werden können. Alle diese Positionen werden aufgeführt, kalkuliert wie viel Zeit Sie für die Dienstleistungen benötigen und dann die Materialen angeboten. Am Ende ergibt die Summe der einzelnen Positionen den Angebotsbetrag.

 

Musterangebot herunterladen

Damit unser Artikel nicht nur theoretisch bleibt, stellen wir für Sie ein Musterangebot bereit. Dieses können Sie in verschiedenen Dateiformaten (PDF, Word) herunterladen und frei verwenden. Innerhalb weniger Minuten erstellen Sie damit eigene Angebote. Zudem können Sie deutlich besser nachvollziehen was genau es mit der Angebotserstellung überhaupt auf sich hat.

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